Wie läuft die Produktentwicklung ab?
Vom ersten Kontakt und NDA bis zur Herstellung der Masse, Abfüllung und Konfektionierung. Die Zeitleiste zeigt die Reihenfolge und die Punkte, an denen eine Kundenfreigabe erforderlich ist.
Wie läuft der Realisierungsprozess eines Produkts ab?
Vom ersten Kontakt und NDA bis zur Herstellung der Masse, Abfüllung und Konfektionierung. Die Zeitleiste zeigt die Reihenfolge der Schritte, Entscheidungspunkte und die Stellen, an denen eine Freigabe des Kunden erforderlich ist. So wird der gesamte Ablauf von Anfang an transparent.
NDA
Vor Beginn detaillierter Projektgespräche wird eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet. Dadurch können Konzept, Inhaltsstoffe, Positionierung und geschäftliche Details sicher besprochen werden. Das ist der formale Start der Zusammenarbeit.
Projektgespräch
Nach dem NDA findet ein Online- oder Vor-Ort-Termin statt. Besprochen werden Produktkonzept, Zielmarkt, Qualitätsanforderungen, Marktvorteile und das Kooperationsmodell. In diesem Schritt wird die Richtung des Projekts geordnet.
Produktkarte
Der Kunde füllt die Produktkarte selbst oder gemeinsam mit einem Experten aus. Erfasst werden Produktart, Claims, Inhaltsstoffe, Textur, Verpackung und Zielmarkt. Dieses Dokument bildet die Grundlage für die weitere technologische Arbeit.
Theoretische Rezeptur
Auf Basis der Produktkarte wird eine theoretische kosmetische Rezeptur entwickelt. Dazu gehören die Auswahl aktiver Inhaltsstoffe, der Formulierungsbasis und erster technischer Parameter. Damit entsteht die Grundlage für die Laborarbeit.
Labormuster und Prototyp
Im Labor wird ein Muster hergestellt, das zum ersten Produktprototyp wird. In dieser Phase lassen sich Konsistenz, Duft, Anwendung, sensorische Eigenschaften und das Gesamtprofil der Formel bewerten. Der Prototyp zeigt das Produkt in einer greifbaren Form.
Feedback und Korrekturen
Der Kunde bewertet den Prototyp und übermittelt seine Anmerkungen. Danach erfolgt die Freigabe oder es werden vereinbarte Änderungen umgesetzt und ein weiteres Muster erstellt. So wird das Produkt vor Prüfungen und Produktion gezielt verfeinert.
Auswahl der Zielverpackung
Parallel zur Rezepturentwicklung wird gemeinsam mit dem Kunden die Zielverpackung gesucht und ausgewählt. Berücksichtigt werden Funktion, Kompatibilität mit der Masse, Ästhetik und Markenpositionierung. Die richtige Verpackung beeinflusst die weiteren Projektschritte.
Produktprüfungen
Nach Freigabe der Rezeptur beginnt der vollständige Prüfungsumfang. Typischerweise umfasst er Stabilität, Kompatibilität, Mikrobiologie, Challenge Test und dermatologische Prüfungen. Der gesamte Prüfprozess dauert orientierend 90–120 Tage und ist ein zentraler Schritt vor der Markteinführung.
90–120 TageSicherheitsbericht und Dokumentation
Nach Abschluss der Prüfungen werden Sicherheitsbericht und Produktdokumentation erstellt. Dazu gehören unter anderem PIF und PPWR-Dokumentation, die für die weitere Markteinführung erforderlich sind. Damit wird die regulatorische Seite des Projekts abgeschlossen.
Herstellung der Masse
Nach Freigabe der Dokumentation geht das Projekt in die Herstellung der kosmetischen Masse nach der freigegebenen Rezeptur über. Rohstoffe werden vorbereitet und der Prozess läuft nach Qualitäts- und Technologievorgaben. An diesem Punkt wechselt das Projekt von der Entwicklung in die Umsetzung.
Abfüllung und Konfektionierung
Die fertige Masse wird in die Zielverpackung abgefüllt und anschließend konfektioniert. Dazu gehören auch Chargenvorbereitung, Etikettierung und die finale Aufbereitung des verkaufsfähigen Produkts. Das ist der letzte Schritt vor der Übergabe.
Die Arbeit an der Verpackung läuft parallel zur Rezepturentwicklung, damit die endgültige Lösung vor Kompatibilitätsprüfungen und Produktion feststeht. Das reduziert Verzögerungsrisiken in späteren Projektphasen.
Bedingungen und Kosten des Prototyps können nach dem Login für verifizierte Unternehmen sichtbar sein.